Care Campus Harz

Beurteilen und bewerten
Notwendiges Übel oder Ergebnis einer transparenten pädagogischen Diagnostik und Analyse

Praxisanleitende, Mentoren und examinierte Pflegefachpersonen müssen wahrnehmen, wie Auszubildende in der Pflege fühlen, denken und handeln. Nur wenn Praxisanleitende in der Lage sind, die Auszubildenden zu analysieren und entsprechend zu diagnostizieren, kann eine individuelle, aber objektive Beurteilung und Bewertung vorgenommen werden. Ziel ist es, eine unmittelbare und transparente Rückmeldung über die absolvierte Praxisphase zu geben. Diese Rückmeldung geht über die einfache Beurteilung von Tätigkeiten hinaus. Sie umfasst immer das „Subjekt“ im Auszubildenden, und damit seine individuellen Voraussetzungen, Erfahrungen, Begabungen, Kompetenzen und Verhaltensweisen im Umgang mit Pflegeempfängerinnen, deren Angehörigen und dem multiprofessionellen Team.

 Zur Anmeldung

Inhalte
•  Pädagogische Diagnostik
•  Unterschiede zwischen Feedback, Beurteilen und Bewerten
•  Gütekriterien einer Beurteilung & Bewertung
•  Widerspruch der Zweckerfüllung – Beurteilung & Bewertung zwischen Motivation und notwendiger Selektion

Zielgruppe
Praxisanleitende, MentorInnen, Pflegende, Interessierte

Referentin
Theresie Böttcher, Bildung im Gesundheitswesen (M.A.), stellv. Schulleitung

Seminargebühr
120,00 EUR
inkl. Speisen und Getränke

Akkreditierung
Diese Fortbildung ist mit 8 Punkten bei der Registrierung beruflich Pflegender akkreditiert.
Berufspädagogische Pflichtfortbildung für Praxisanleitende nach § 4 Abs. 3 der PflAPrV.

Termin
Do, 22.04.2027, Quedlinburg
8:00 – 15:00 Uhr