Organ-Taping
Schwerpunkt: Magen, Gallenblase und Gebärmutter
Das Organtaping, auch als viszerales Taping bekannt, stellt eine faszinierende Erweiterung der klassischen Tape-Anwendung dar, die den Fokus von der Muskulatur auf die inneren Organe lenkt. Diese Methode basiert auf der reflektorischen Wechselwirkung zwischen der Hautoberfläche und dem viszeralen System: Durch spezifische Anlagetechniken auf den entsprechenden Hautarealen (Dermatomen) soll die Durchblutung sowie der Lymphfluss der tiefer liegenden Organe angeregt und deren Eigenbeweglichkeit unterstützt werden. So bietet das Organtaping einen sanften, ergänzenden Ansatz, um funktionelle Beschwerden zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden durch eine verbesserte viszerale Dynamik zu fördern. Besonders wertvolle Unterstützung bietet diese Technik bei der Regulation von Verdauungs- und Zyklusbeschwerden, indem sie gezielte Impulse zur Entspannung und Aktivierung von Magen, Gallenblase und Gebärmutter setzt.
Bitte bringen Sie ein Handtuch mit und kommen Sie in bequemer Kleidung. In diesem Seminar werden Sie selbst durch Kursteilnehmende behandelt.
Zur Anmeldung
Inhalte
• Einführung in das Taping der unteren Extremitäten
• Farbenlehre
• Indikationen & Kontraindikationen
• Schneide- & Klebetechniken
• Praktische Übungen
Zielgruppe
Interessierte
Referentin
Karina Brache, Fachkraft für Intensiv- und Anästhesiepflege, Algesiologische Fachassistenz, B.A. Berufspädagogik mit dem Schwerpunkt Pflege, Resilienztrainerin. Dozentin für Aromapflege
Seminargebühr
70,00 EUR
inkl. Speisen und Getränken
Akkreditierung
Diese Fortbildung ist mit 8 Punkten bei der Registrierung beruflich Pflegender akkreditiert.
Termin
Do, 17.12.2026, Quedlinburg
10:00 – 14:00 Uhr