Care Campus Harz

In der Not die Ruhe bewahren
Psychiatrische Krisen- und Notfallsituationen erkennen, einschätzen und professionell begleiten

Psychiatrische Krisen- und Notfallsituationen gehören zu den anspruchsvollsten Herausforderungen im pflegerischen, pädagogischen und therapeutischen Alltag. Ob akute Suizidalität, psychotische Krisen, schwere Angstzustände, selbstverletzendes Verhalten oder aggressive Eskalationen: Fachkräfte müssen häufig innerhalb kurzer Zeit Risiken einschätzen und angemessen handeln.

Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen zur Früherkennung psychiatrischer Krisen und Notfälle. Neben typischen Krankheits- und Krisenbildern werden mögliche Auslöser, Trigger und Eskalationsdynamiken betrachtet, um kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Anhand von Fallbeispielen werden Möglichkeiten der Risikoeinschätzung, Deeskalation sowie pflegerische, pädagogische und therapeutische Interventionsstrategien erarbeitet. Ziel ist es, die Handlungssicherheit im Umgang mit psychiatrischen Notfallsituationen zu stärken und einen professionellen, besonnenen und teamorientierten Umgang mit herausfordernden Krisensituationen zu fördern.

 Zur Anmeldung

Inhalte
•  Früherkennung von Symptomen und Krisenbildern
•  Früherkennung und Triggeranalyse
•  Fundierte Risikoeinschätzung
•  Deeskalation & Interventionsstrategien
 

Zielgruppe
Pflegefachkräfte in der Psychiatrie, Pflegefachkräfte im teilstationären, psychiatrischen Bereich, Mitarbeitende aus der Eingliederungshilfe, Interessierte

Referent 
Florian Oppermann, Gesundheits- und Krankenpfleger, Fachweiterbildung Psychiatrische Pflege (200 UE), Fachkraft für Leitungsaufgaben in Sozial-, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (HM), Praxisanleiter

Seminargebühr
115,00 EUR
inkl. Speisen und Getränke

Akkreditierung
Diese Fortbildung ist mit 8 Punkten bei der Registrierung beruflich Pflegender akkreditiert.

Termin
Do, 16.09.2027, Quedlinburg
8:00 – 15:00 Uhr